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Lieder des Guotenbundes aus den Jahren 1930–1931

1. Der Guotenruf 6. Wer jetzig Zeiten leben will
2. Das Wort der Deutschen 7. Mahnwort
3. Ragnarökr 8. O unbesiegter Gottesheld
4. König Rothers Lied 9. Sankt Michael
5. Bauernsang 10. Der Goten Wiederkehr

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Ursprung der Lieder des Guotenbundes in Ostpreußen

Nach dem ersten Weltkrieg wurde in Ostpreußen auf Initiative des Weisheitslehrers H.A.Weishaar eine Gemeinschaft für geistige Lebensführung und gesellschaftliche Aspekte der Höherentwicklung gegründet. "Der Bund der Guoten", nach ihrer inneren Bedeutung eigentlich als "Bund der Guten" zu verstehen, die sich des allgemeinen Niedergangs bewusst wurden und ihm entgegen wirkten.

Zur Ausgestaltung der Treffen und als allgemeinen Gesinnungsausdruck bildeten auch Lieder Anhalt und brüderliche Deutung des Seelenzustandes im Volke zu damaliger Zeit. Die Lieder hatten aufbauenden Charakter und brachten Deutungen für eine Wende, die dann doch nicht stattfand, weil inzwischen die Herrschaft der Nationalsozialisten solche Alleingänge unterdrückte.

Mit der Verhaftung und Einlieferung von H.A.Weishaar und einigen Getreuen ins KZ wurde der "Bund der Guoten" verboten und seine Schriften zum Teil beschlagnahmt. Wegen der Schwierigkeiten mit dem Herrschaftssystem wurde der "Bund der Guoten" für die Zeit stillgelegt und der unverdächtige "Glaubenskreis guotischer Kristen" gegründet, der dann nach dem Kriege in den "Kristlichen Glaubenskreis e.V." umgewandelt wurde. Da H.A. Weishaar seit der Auflösung des KZ Sachsenhausen vermisst wird und wahrscheinlich umgekommen ist, die Brüder aus ihrer Heimat vertrieben wurden und erst im Westen allmählich wieder zueinander fanden, hat die Bewegung lange Zeit geruht, bis sie wieder in kleineren Kreisen zu Tage getreten ist.

Heute existieren wieder eine gewisse Anzahl Schriften, die von dem "Kristlichen Glaubenskreis e.V." herausgegeben werden und auf die heutige Lebenssituation des deutschen Volkes eingehen. Dazu gehören auch die "Guotenlieder", die aus ihrer Versenkung wieder ins Gedächtnis gerufen werden sollen und weiteren Kreisen im Volke bekannt gemacht werden, indem sie im Internet präsentiert werden und jedermann zugänglich sind.